theVault. Dein Tresor für die Hosentasche.
theVault ist der Hardware-Tresor von paXCry: Passwörter, Einmalkennwörter und Passkeys liegen verschlüsselt auf einem eigenen Gerät mit Sicherheitschip – und mit ihm meldest du dich auch an deinem Rechner an. Ohne Cloud, ohne Konto.
Was ist theVault?
theVault ist das erste Produkt von paXCry: ein kleiner USB-Stick mit Display, drei Tasten und einem Sicherheitschip von Infineon (OPTIGA Trust M). Er vereint, wofür man sonst mehrere Werkzeuge braucht – Passwortmanager, Authenticator für Einmalkennwörter und Sicherheitsschlüssel für Passkeys.
Die PIN gibst du am Gerät selbst ein, und geprüft wird sie im Sicherheitschip – nicht auf dem Rechner. Zugangsdaten tippt theVault wie eine USB-Tastatur ein; das funktioniert an jedem Gerät das USB Tastaturen unterstützt, ganz ohne zusätzliche Software. Die PC-App brauchst du nur zum Verwalten.
Was theVault kann
Passwortmanager
Über 250 Einträge, verschlüsselt auf dem Stick. Eintrag wählen, und theVault tippt Benutzername und Passwort ins aktive Fenster – am PC wie am Smartphone mit USB-Anschluss.
Einmalkennwörter (TOTP)
Die sechsstelligen Codes für die Zwei-Faktor-Anmeldung erzeugt theVault selbst, mit eigener gepufferter Uhr. Kein Authenticator am Smartphone nötig – und die Geheimnisse dahinter verlassen den Stick nicht.
Passkeys
Anmelden ohne Passwort bei allen Diensten, die Passkeys unterstützen. theVault ist ein Sicherheitsschlüssel nach FIDO2 – der Schlüssel entsteht mithilfe des Sicherheitschips und lässt sich nicht auslesen. Dazu hmac-secret, das etwa verschlüsselte Datenträger nutzen.
Anmeldung am PC
Mit dem entsperrten Stick meldest du dich am Rechner an, ohne das Passwort zu tippen. Dein normales Passwort bleibt daneben jederzeit gültig. Derzeit für Linux.
PIN im Sicherheitschip
PIN mit mindestens acht Stellen, geprüft im Infineon-Chip OPTIGA Trust M. Er zählt Fehlversuche selbst, und spätestens nach zehn falschen Eingaben löscht sich theVault.
Ab Werk verschlossen, ohne Cloud
Ausgelieferte Geräte starten nur Firmware, die paXCry signiert hat; Debug-Zugang und Auslesewege sind dauerhaft verschlossen. Es gibt kein Konto und keinen Server – das Backup ist eine verschlüsselte Datei (AES-256-GCM, Argon2id), die dort liegt, wo du sie hinlegst.
So funktioniert's
-
1
Anschließen
theVault per USB an das Gerät anschließen.
-
2
PIN eingeben
Die mindestens achtstellige PIN mit den drei Tasten am Gerät eingeben. Die Ziffern stehen in einem Raster, das nach jeder Stelle neu gemischt wird.
-
3
Auswählen
Eintrag am Stick wählen – oder bei einer Passkey-Anmeldung einfach am Gerät bestätigen.
-
4
Fertig
theVault tippt Benutzername und Passwort ins aktive Fenster, oder der Dienst meldet dich per Passkey an.
Häufige Fragen
Cloud, verlorener Stick, vergessene PIN, Backup - die Fragen, die am häufigsten kommen.
Verfügbarkeit
theVault wird derzeit als Vorserie erprobt und ist noch nicht im Handel erhältlich. Die Sicherheitsmechanismen – Sicherheitschip, signierte Firmware und dauerhaft verschlossene Auslesewege – sind bereits aktiv. Erste Geräte sind an ausgewählte Testerinnen und Tester ausgegeben.
Interesse oder Fragen zu theVault? Du kannst dich auch als Testerin oder Tester melden – schreib uns einfach. Neuigkeiten erscheinen auf dieser Seite, sobald es sie gibt.
Für weitere Informationen erreichst du uns unter office@jucama.at
Weitere Produkte in Arbeit
theVault ist der Anfang. Auf derselben Grundlage entstehen weitere Produkte von paXCry – mehr dazu, sobald es so weit ist.
theLock
Türen öffnen.
theSeal
Chatverschlüsselung.
theVault#Enterprise
Managed theVault für Firmen.
Was gibt es Neues?
Die Änderungen seit der ersten öffentlichen Fassung.
paXCry - Was gibt es Neues?
https://paxcry.com
Diese Liste beginnt mit der Fassung, die als erste an Testerinnen und Tester
ausgegeben wurde. Was davor während der Entwicklung passiert ist, steht nicht
darin.
Neuestes zuerst.
theVault · App 0.11.6.0 · Firmware 0.2.34.2 — 11. Oktober 2026
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- NEU: Die App hat eine Hilfe.
Unter jedem Schalter stand bisher ein Absatz, der erklärte, was er tut.
Jeder einzelne war richtig, und zusammen haben sie das Wesentliche
verdrängt: Man liest sie einmal und sieht sie tausendmal. Diese Absätze
sind jetzt neu geschrieben in acht aufklappbaren Abschnitten hinter dem
Fragezeichen in der Kopfzeile - auf Deutsch und auf Englisch.
Am Feld selbst bleibt stehen, was man dort braucht: die Eingaberegeln
und die Warnungen. Wer sie erst in einer Hilfe suchen müsste, hat den
Fehler schon gemacht.
- NEU: Passwort und Benutzername lassen sich direkt aus der Tresorliste
kopieren.
In der Spalte „PWD“ liegt je Eintrag ein Kopierknopf, und der
Benutzername ist anklickbar. Beides legt den Wert in die Zwischenablage
und löscht ihn dort nach 30 Sekunden wieder. Dafür muss kein Eintrag
mehr geöffnet werden.
- NEU: Das Fenster merkt sich seine Größe - und ob es im Vollbild war.
Beim nächsten Start kommt es so zurück, wie es geschlossen wurde. Wer
das Vollbild verlässt, bekommt die alte Größe wieder.
- Zwei Passkeys beim selben Dienst funktionieren jetzt.
Wer bei einem Dienst zwei Passkeys registriert hatte, konnte sich mit
keinem davon anmelden. Betroffen war nur diese Kombination; mit einem
einzigen Passkey je Dienst gab es den Fall nie. Dafür ist ein
Firmware-Update auf 0.2.34.2 nötig.
- Die PC-Software wurde sicherheitsgeprüft und an fünf Stellen gehärtet.
Geprüft wurde der gesamte Quellcode durch eine unabhängige Instanz.
Gefunden wurden keine Lücken, über die sich Zugangsdaten auslesen
ließen - aber fünf Stellen, an denen die Software mehr Verteidigung
verträgt. Alle fünf sind behoben. Die beiden, die Sie betreffen:
Beim Sperren des Tresors werden Hauptschlüssel und Klartext jetzt
überschrieben, statt nur freigegeben zu werden. Freigegebener Speicher
behält seinen Inhalt, bis ihn etwas anderes überschreibt - er kann also
in einer Auslagerungsdatei oder einem Absturzbericht landen.
Und das Programmfenster hat jetzt eine strenge Sicherheitsregel
(Content-Security-Policy). Sie verhindert, dass eingeschmuggelter Code
im Fenster überhaupt an Ihre Zugangsdaten herankäme. Die Software war
auch vorher nicht angreifbar - aber das ruhte allein darauf, dass jede
Textausgabe sorgfältig geschrieben ist. Jetzt verbietet es die Regel.
theVault · App 0.11.3.0 · Firmware 0.2.34.1 — 7. Oktober 2026
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- NEU: Die App gibt es jetzt auch für macOS.
Eine Fassung für Intel-Macs und für Apple Silicon in einer Datei. Sie
liegt als .dmg im Downloadbereich.
WICHTIG: Sie ist nicht von Apple beglaubigt. Beim ersten Start meldet
macOS deshalb, die App stamme von einem unbekannten Entwickler. Öffnen
Sie sie in diesem Fall einmalig über das Kontextmenü (Rechtsklick auf
das Programmsymbol, dann „Öffnen“); danach startet sie wie jede andere.
- NEU: Vierzehn Tastaturbelegungen, am Stick selbst wählbar.
macOS belegt dieselben Tasten anders als Windows und Linux. Ein Passwort
mit einem „@“ kam am Mac deshalb als „«“ an - ohne jede Fehlermeldung,
die Anmeldung schlug einfach fehl. Betroffen war jedes Zeichen, das über
AltGr getippt wird: @ ~ | \ { [ ] }
Jetzt liegen vierzehn Belegungen im Stick, darunter eigene Mac-Fassungen
für Deutsch/Österreich, die Schweiz, Großbritannien, Frankreich und
Italien. Auswählen lässt sie sich am Gerät: im Einstellungsmenü unter
„Keyboard“, oder im geöffneten Konto die UNTERE Taste gedrückt halten -
also genau dort, wo auffällt, dass Zeichen falsch ankommen.
Welche Belegung eingestellt ist, steht ab jetzt links oben im Display,
auch auf dem Sperrbildschirm. Damit sieht man es, bevor etwas getippt
wird. In der App lässt sich festlegen, welche der vierzehn am Stick zur
Auswahl stehen sollen.
- NEU: Die Anleitung liegt im Downloadbereich jetzt als PDF, nicht mehr als
Word-Datei.
Es ist dasselbe Heft, das dem Gerät beiliegt: A6 quer, mit
Inhaltsverzeichnis, Notizseiten und Impressum. Wer es nachdrucken möchte,
wählt im Druckdialog „Broschüre“ - sonst kommen 28 kleine Einzelseiten
heraus.
- Hinweis: An älteren Rechnern, mit schlechten Kabeln oder je nach
Steckrichtung kann es vorkommen, dass der Stick beim Anstecken nicht
gleich erkannt wird. Dann hilft abziehen und neu anstecken.
theVault · App 0.11.2.0 · Firmware 0.2.31.0 — 2. Oktober 2026
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- NEU: Passwörter lassen sich am Stick selbst neu erzeugen.
Bisher brauchte es dafür die App. Jetzt reicht das Gerät: Im Konto den
Punkt „Password“ wählen und die OBERE Taste gedrückt halten. Der Stick
fragt nach - oben bedeutet „Nein“, unten „Ja“ - und erzeugt dann ein
neues Zufallspasswort aus 15 Zeichen.
Die Rückfrage liegt bewusst auf der gegenüberliegenden Taste: Hergekommen
sind Sie über die obere, ein zu lang gehaltener Druck sagt also „Nein“.
Der Stick nimmt dabei nur Zeichen, die Ihre eingestellte Tastaturbelegung
auch wirklich tippen kann. Damit kann kein Passwort entstehen, das er
hinterher nicht ausgeben könnte.
- NEU: Ein Weg zurück, wenn die Änderung beim Dienst fehlschlägt.
Auf demselben Punkt die UNTERE Taste halten, und der Stick holt die
vorige Fassung zurück. Es ist ein Tausch: noch einmal gedrückt, und Sie
sind wieder beim neuen Passwort - ein Fehlgriff kostet also nichts.
Aufgehoben wird genau EINE vorige Fassung. Erzeugen Sie ein zweites neues
Passwort, ist die ursprüngliche fort. Ändern Sie es deshalb gleich auch
beim Dienst und prüfen Sie, dass die Anmeldung danach funktioniert.
- NEU: Der Anmeldeknopf in der App zeigt den Zustand und schaltet ihn um.
Oben neben den Einstellungen steht jetzt ein Knopf: rot heißt „dieser
Stick ist hier nicht angemeldet“, grün heißt angemeldet. Ein Klick auf
rot meldet an, ein Klick auf grün meldet wieder ab.
Das ist vor allem für fremde Rechner gedacht - wer dort schnell abmelden
will, braucht den Umweg über die Einstellungen nicht mehr. Der Knopf
verschwindet, sobald der Stick abgezogen wird.
- GEÄNDERT: Nach der Express-PIN verlangt die Anmeldung die normale PIN.
Wie bei Passkeys. Der Stick zeigt die Eingabe am Gerät an, und die App
wartet so lange. Vorher wurde die Anmeldung in diesem Fall nur
abgewiesen, ohne dass erkennbar war, warum.
- GEÄNDERT: Die Kontenliste in der App leert sich, sobald der Stick weg ist.
Vorher blieb sie stehen und zeigte Konten eines Geräts, das gar nicht
mehr steckte.
- GEÄNDERT: Die Uhr des Sticks lässt sich nur noch von einer angemeldeten
App stellen.
Für Sie ändert sich nichts - die App tut das von selbst. Ein beliebiges
anderes Programm auf dem Rechner kann die Uhr jetzt aber nicht mehr
verstellen.
theVault · App 0.11.0.0 · Firmware 0.2.28.0 — 1. Oktober 2026
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- NEU: Der Stick gibt Zugangsdaten nur noch an eine angemeldete App heraus.
Bisher prüfte nur die App den Stick. Jetzt prüft auch der Stick die App:
Ein anderes Programm auf Ihrem Rechner kann Ihre Konten nicht mehr
auflisten, anlegen oder löschen - selbst dann nicht, wenn der Stick
gerade im APP-Modus steckt.
Das Anmelden geschieht einmal je Rechner. In den Einstellungen auf
„App anmelden“ klicken und am Gerät die mittlere Taste halten, wenn
„PAIR APP“ erscheint. Genau diese Handbewegung ist der Schutz: Ein
Schadprogramm kann sie nicht ausführen.
Jeder Stick und jeder Rechner werden einzeln angemeldet. Nach einem
Zurücksetzen des Sticks ist eine erneute Anmeldung nötig - die App sagt
das dann auch.
Einzelheiten in Abschnitt 4.7 der Bedienungsanleitung, einschließlich
dessen, was dieser Schutz NICHT leistet.
- GEÄNDERT: Vor „APP“ fragt der Stick nicht mehr nach der PIN.
Diese zweite Eingabe hat die Anmeldung der App abgelöst. Sie war dafür
da, dass ein entsperrt liegengelassener Stick nicht alle Zugangsdaten
herausgibt - das erledigt jetzt die Anmeldung, und zwar besser.
Vor „Backup“ bleibt die PIN-Abfrage. Dort werden die Zugangsdaten in ein
fremdes Fenster getippt, und darüber sagt eine angemeldete App nichts.
- HINWEIS: Mit der Express-PIN bekommt die App keine Zugangsdaten.
Der APP-Modus selbst öffnet sich, aber die Anmeldung gelingt nur mit der
normalen PIN. Dieselbe Grenze gilt seit jeher für Passkeys und
Begleitgeräte.
- HINWEIS: Firmware-Update, Diagnosebericht, das Stellen der Uhr und die
Wiederherstellung nach einem Löschvorgang gehen weiterhin ohne Anmeldung.
Ein Rettungsweg darf nie von dem abhängen, was gerade kaputt ist.
- HINWEIS: Diese Fassung hebt die Rollback-Version. Ist sie einmal
gestartet, lässt sich keine ältere Firmware mehr aufspielen.
Das ist Absicht und gehört zum Schutz oben: Die Fassungen davor haben den
Riegel nicht. Wären sie weiter aufspielbar, liesse er sich mit einem
Firmware-Wechsel umgehen.
theVault · App 0.10.3.2 · Firmware 0.2.27.2 — 30. September 2026
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- NEU: Die Echtheitsprüfung stellt dem Stick jetzt eine Zufallsfrage.
Die App prüft seit jeher, ob im Gerät ein echter Sicherheitsbaustein
steckt und ob wir genau diesen Baustein gegengezeichnet haben. Beide
Angaben sind aber öffentlich und lauten bei jeder Abfrage gleich - ein
Nachbau konnte sie von einem echten Stick abschreiben und kam damit
durch.
Jetzt würfelt die App zusätzlich 32 Zufallszahlen und lässt den Stick sie
unterschreiben. Das kann nur der Baustein selbst, mit einem Schlüssel,
der ihn nie verlässt - und abschreiben lässt sich nichts, weil die Frage
jedes Mal eine andere ist.
Antwortet ein Gerät darauf nicht oder falsch, sagt die App das jetzt in
Rot. Bei einem echten Stick kann das nicht vorkommen.
theVault · Firmware 0.2.26.0 — 28. September 2026
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- GEÄNDERT: Die PIN-Eingabe läuft jetzt in zwei Bildern, und beide
Tastendrücke sind dieselbe Bewegung.
Der erste Druck wählt wie bisher die Zeile, in der Ihre Ziffer steht.
Danach zeigt der Stick nur noch diese drei Ziffern, untereinander - wieder
genau neben der Taste, die sie meint. Der zweite Druck wählt die Ziffer.
Ein Beispiel: Sie brauchen die 6, und das Feld zeigt oben „1 5 3“, in der
Mitte „7 2 6“ und unten „7 8 9“. Die 6 steht in der mittleren Zeile, also
drücken Sie die mittlere Taste. Danach stehen dort nur noch „7“, „2“ und
„6“ - die 6 unten. Ein Druck auf Runter, und die Ziffer ist eingegeben.
Vorher war der zweite Druck eine Rechenaufgabe: Die Ziffern standen
nebeneinander, die Tasten sitzen aber untereinander. Man musste von links,
Mitte oder rechts auf die passende Taste schließen.
An der Sicherheit ändert sich nichts: Das Feld wird weiterhin nach jeder
Stelle neu gemischt, und es sind dieselben zwei Tastendrücke - nur anders
dargestellt.
theVault · Firmware 0.2.25.0 — 27. September 2026
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- GEÄNDERT: Die PIN-Eingabe wählt jetzt zuerst die ZEILE und danach die
Spalte - bisher war es umgekehrt.
Der Grund liegt am Gerät: Die drei Tasten sitzen untereinander neben dem
Display, und die drei Zeilen des Ziffernfeldes stehen genau auf ihrer
Höhe. Der erste Druck zeigt damit dorthin, wo die Taste ist. Vorher
markierte ein Druck auf die mittlere Taste die mittlere Spalte, während
die gesuchte Ziffer womöglich oben stand - man musste zwei Richtungen im
Kopf behalten.
Beim zweiten Druck bedeutet oben die linke, Mitte die mittlere und unten
die rechte Ziffer der gewählten Zeile. Ein langer Druck auf Runter nimmt
wie bisher einen Schritt zurück.
An der Sicherheit ändert sich nichts: Das Ziffernfeld wird weiterhin nach
jeder Stelle neu gemischt, die Tastenfolge verrät die PIN also nach wie
vor nicht.
theVault · App 0.10.2.1 · Firmware 0.2.24.4 — 27. September 2026
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- NEU: Jeder Stick weist sich gegenüber der PC-App aus. Der verbaute
Sicherheitsbaustein bringt vom Hersteller ein Zertifikat mit; die App prüft
dessen Unterschrift gegen Infineon. Zusätzlich hat die Jucama KG genau
diesen Baustein gegengezeichnet. Beides zusammen beantwortet die Frage, ob
ein Gerät wirklich aus unserer Fertigung kommt.
Sie sehen das Ergebnis in den Einstellungen unter „Echtheit prüfen“.
- WICHTIG: Die App überträgt Zugangsdaten nur noch an Sticks, die diese
Prüfung bestehen.
Warum das nötig ist: Ein nachgebautes Gerät braucht weder Display noch
Sicherheitsbaustein – es genügt, sich gegenüber der App wie ein neuer Stick
zu verhalten. Wer dann eine Sicherung wiederherstellt, entschlüsselt sie am
PC und schickt jeden Eintrag im Klartext an dieses Gerät. Die Seriennummer
hilft dagegen nicht: Sie steht auf dem Etikett und wird von jedem Gerät
frei angegeben.
Was weiterhin geht, auch bei einem Stick ohne bestätigte Echtheit:
Firmware-Update, Diagnosebericht und die Wiederherstellung nach einem
Löschvorgang. Diese Wege bleiben absichtlich offen – sonst wäre ein Gerät
mit veralteter Firmware nicht mehr zu retten.
Was die Prüfung NICHT leistet: Sie erkennt keinen Nachbau, der Zertifikat
und Gegenzeichnung eines echten Sticks abgeschrieben hat. Beides ist
öffentlich und unveränderlich. Diese Lücke schließt erst ein künftiger
Schritt, bei dem der Stick eine Zufallsfrage mit seinem eigenen Schlüssel
beantwortet.
- Kleinere Korrekturen an der Firmware: Der Stick gibt seine Gegenzeichnung
vollständig heraus, und die Hilfe bei einem unbekannten Befehl nennt wieder
alle Befehle.
theVault · Firmware 0.2.22.0 — 26. September 2026
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- ENTFERNT: Den Wiederherstellungsschlüssel gibt der Stick nicht mehr aus,
der Menüpunkt „Rescue key“ ist weg. Gedacht war er für einen Defekt der
Elektronik: Mit dem notierten Schlüssel ließe sich das Sicherheitselement
in ein neues Gerät übernehmen. Bei einem vergossenen Stick lohnt dieser
Weg nicht – der Aufwand dafür übersteigt den Preis eines neuen Geräts
deutlich. Übrig blieb damit vor allem das Risiko: Wer den Zettel und Ihren
Stick in die Hände bekommt, umgeht damit die Sperre nach zu vielen
Fehlversuchen.
Im Alltag ändert sich für Sie nichts. Bei Verlust oder Defekt gilt
weiterhin: Ihre Zugangsdaten kommen aus der Sicherungsdatei zurück, die
Sie auf einem neuen Stick einspielen. Passkeys sind davon ausgenommen –
sie hängen fest am Sicherheitsbaustein und werden bei den Diensten neu
eingerichtet. Legen Sie also weiterhin regelmäßig ein Backup an.
Haben Sie einen solchen Schlüssel auf Papier notiert: Er wird nicht mehr
gebraucht, und Sie sollten ihn vernichten.
theVault · App 0.9.8.0 · Firmware 0.2.20.1 — 24. September 2026
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- GEÄNDERT: Den Wiederherstellungsschlüssel gibt jetzt nur noch der Stick
selbst aus, nicht mehr die PC-App. Im Menü unter „Rescue key“ wählen Sie,
ob er am Display angezeigt oder als Tastatur in ein geöffnetes Textfeld
getippt wird. So verlässt dieser Schlüssel das Gerät nie über die
Verbindung zum PC. Abgefragt wird dafür immer die normale PIN.
- GEÄNDERT: Der Zugang zu APP-Modus, Tastatur-Backup und
Wiederherstellungsschlüssel verlangt jetzt die normale PIN. Eine
Express-Entsperrung reicht dafür nicht mehr - so kommt niemand allein mit
der Express-PIN an Ihre Zugangsdaten oder den Rettungsschlüssel.
- GEÄNDERT: Die Wiederherstellung eines Sticks läuft jetzt in einem Zug. Nach
dem Auslösen vergeben Sie einmal eine neue PIN, der Stick richtet sein
Sicherheitselement dabei selbst wieder ein und ist sofort benutzbar - der
frühere Umweg über „Check SE“ entfällt.
- GEÄNDERT: Die automatische Löschung nach zu vielen Fehlversuchen greift
jetzt auch, wenn der Stick nur am Akku läuft und sich nicht abstecken lässt.
Er startet nach dem Löschen von selbst neu und ist gesperrt.
- NEU: Klarere Führung bei der ersten Einrichtung, mit deutlichem Hinweis,
dass es keinen Ersatzschlüssel gibt.
theVault · App 0.9.5.1 · Firmware 0.2.17.3 — 19. September 2026
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- NEU: Passkey nach der Express-PIN. Ist der Stick mit der Express-PIN
entsperrt und eine Seite möchte einen Passkey, öffnet er dafür von selbst
die normale PIN-Eingabe („passkey“ oben im Display). Der Browser wartet
so lange, danach bestätigen Sie die Anmeldung wie gewohnt. Ein langer
Druck auf Runter bei noch leerer Eingabe bricht ab. Eine falsche PIN
sperrt den Stick ganz. Am gesperrten Stick ändert sich nichts: Dort
öffnet eine Passkey-Anfrage keine Eingabe - zuerst entsperren.
- GEÄNDERT: Die Backup-Mahnung erscheint nicht mehr, nur weil ein Passkey
angelegt wurde - Passkeys lassen sich ohnehin nicht sichern. Und nach dem
Einspielen eines Backups auf einen leeren Stick gilt dieser als gesichert,
die Mahnung beim nächsten Entsperren entfällt.
theVault · App 0.9.5.0 · Firmware 0.2.16.2 — 17. September 2026
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- NEU: EXPRESS-PIN. Vier Stellen, am Stick unter Einstellungen „Express
PIN“ vergeben. Sie steht vor dem APP-Modus und dem Backup, und nach
Untätigkeit, fünf Minuten Nutzung oder dem APP-Modus reicht sie 30 Minuten
lang zum Entsperren. Es gibt nur einen Versuch - danach und nach einem
langen Druck auf Auswählen gilt wieder die normale PIN. Passkeys brauchen
immer die normale PIN. In der App lässt sich einstellen, wie viele Stunden
(ab Werk 8) und wie viele Express-Entsperrungen (ab Werk 10) sie reicht,
oder sie ganz abschalten.
- GEÄNDERT: Die Bestätigung „send ALL secrets for 2 min?“ gilt jetzt genau
zwei Minuten ab dem Tastendruck und verlängert sich nicht mehr, solange die
App liest.
- Die Löschschwelle steht ab Werk auf 9 Fehlversuche und lässt sich
zwischen 5 und 9 einstellen. Die Anleitungen nannten noch 10.
- Passkeys: Ein zweites Programm am Rechner kann eine laufende Anmeldung
nicht mehr abbrechen.
- Der Diagnosebericht sagt jetzt, ob eine Express-PIN hinterlegt ist und wie
lange sie reicht - und womit zuletzt entsperrt wurde. Die PIN selbst steht
dort nie, so wenig wie Ihre Zugangsdaten.
theVault · App 0.9.4.3 · Firmware 0.2.15.1 — 15. September 2026
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AUS DEM PAXCRY-STICK WIRD theVault. paXCry ist ab jetzt der Name der Marke,
theVault der Name dieses Produkts - weitere folgen. Die App heißt vorerst
weiter paXCry.
- NEUER SICHERHEITSCHIP: Infineon OPTIGA Trust M. Die PIN prüft der Chip und
nicht die Firmware, und der Schlüssel zu Ihren Zugangsdaten entsteht nur im
Zusammenspiel mit ihm. Fehlversuche zählt der Chip selbst.
- PASSKEYS: theVault ist ein Sicherheitsschlüssel nach FIDO2/WebAuthn, samt
hmac-secret und credProtect. Passkeys lassen sich nicht sichern und nicht
auf ein zweites Gerät übertragen - das ist gewollt, sie hängen am
Sicherheitschip. Für ein Reservegerät bei jedem Dienst zusätzlich
registrieren.
- ANMELDUNG AM PC: Mit dem entsperrten Stick am Rechner anmelden, ohne das
Passwort zu tippen. Vorerst für Linux.
- PIN MIT MINDESTENS ACHT STELLEN. Beim Einrichten und beim PIN-Wechsel
verlangt theVault jetzt acht bis zehn Stellen. Eine bestehende kürzere PIN
wird weiterhin angenommen - wechseln Sie sie trotzdem.
- SIGNIERTE FIRMWARE. Die Firmware im Downloadbereich ist signiert und
startet nur auf theVault-Geräten mit Secure Boot. Sie hebt die
Rollback-Version: Ist sie einmal gestartet, lässt sich keine ältere
Firmware mehr aufspielen.
- WIEDERHERSTELLUNGSSCHLÜSSEL: Bei der Einrichtung gibt theVault einen
Schlüssel zum Abschreiben aus. Er verbindet nach einem Defekt einen
Ersatz-Mikrocontroller wieder mit dem Sicherheitschip. Er ersetzt KEIN
Backup.
- Diese Firmware passt nur auf theVault-Geräte mit dem neuen Sicherheitschip
und Secure Boot. Ältere Prototypen lassen sich damit nicht aktualisieren.
- Legen Sie vor jedem Firmware-Wechsel ein Backup an.
App 0.9.4.0 · Firmware 0.2.3.8 — 22. August 2026
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- NEU: Diagnosebericht in den Einstellungen der App. Ein Klick speichert den
Zustand des Sticks als Textdatei - Firmware, Sicherheitsbaustein,
Fehlversuchszähler, Uhr, Akku, dazu die Fassung der App und Ihr
Betriebssystem. Bei einer Rückfrage einfach anhängen.
Die Datei enthält KEINE Zugangsdaten, und das steht auch in ihrem Kopf.
- Die Uhr des Sticks überlebt jetzt einen Stromausfall. Der Sicherungspuffer
war ab Werk abgeschaltet - die eingebaute Zelle lag also wirkungslos da, und
nach jedem Trennen war die Zeit weg. Das richtet der Stick beim Entsperren
einmalig ein.
Warum das zählt: Ohne gültige Uhr gibt er keine Einmalkennwörter heraus.
- Im APP-Modus zeigt der Trennstrich am oberen Rand jetzt ebenfalls, wie viel
Zeit bis zur Sperre bleibt. Bisher stand er dort still.
- Die Infoseite hat eine dritte Seite mit Messwerten der Stromversorgung.
App 0.9.3.1 · Firmware 0.2.0.0 — 20. August 2026
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DER FEHLVERSUCHSZÄHLER LIEGT JETZT IM SICHERHEITSBAUSTEIN SELBST.
- Bisher zählte die Firmware die falschen PIN-Eingaben mit. Das genügt gegen
jeden, der den Stick normal bedient - nicht aber gegen jemanden, der das
Gehäuse öffnet und den Sicherheitsbaustein unmittelbar anspricht. Der
konnte am Zähler vorbei raten. Jetzt zählt der Baustein jeden Versuch
selbst mit, auch diesen.
- WAS DAS NICHT LEISTET, und das gehört dazugesagt: Der Baustein ZEICHNET
einen solchen Angreifer auf, er HÄLT IHN NICHT bei zehn Versuchen an - die
Grenze von zehn zieht weiterhin die Firmware, und die umgeht er ja gerade.
Was ihn wirklich aufhält, ist die Länge Ihrer PIN: Jeder einzelne Versuch
kostet den Baustein rund eine Sekunde, und die lässt sich nicht abkürzen.
Vier Stellen sind damit in etwa zwei Stunden durchprobiert, sechs in gut
einer Woche. Ab sieben Stellen läuft der interne Zähler an seine Grenze,
bevor alle Möglichkeiten durch sind - der Baustein macht sich dann selbst
unbrauchbar, und die Zugangsdaten sind endgültig fort statt preisgegeben.
- NEHMEN SIE DESHALB MINDESTENS SIEBEN STELLEN, BESSER ACHT. Der Stick erlaubt
4 bis 10; die vier Stellen von früher sind heute die schwächste Wahl.
- Wird der Sicherheitsbaustein getauscht, löscht der Stick beim nächsten
Start seine Zugangsdaten - ohne Rückfrage. Der fertige Stick ist
vergossen: Wer an den Baustein kommt, hat ihn geöffnet. Zu holen ist damit
ohnehin nichts, denn die Daten hängen am Schlüssel des alten Bausteins.
- Die Infoseite nennt jetzt die tatsächliche Bauform des Bausteins.
App 0.9.3.1 · Firmware 0.1.36.0 — 16. August 2026
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Die erste Fassung, die zum Testen ausgegeben wird.
Was der Stick kann:
- Zugangsdaten verschlüsselt speichern und auf Tastendruck in das gerade
aktive Fenster tippen - ohne dass auf dem Rechner etwas installiert sein
muss.
- Einmalkennwörter (TOTP) selbst berechnen. Der zweite Faktor liegt damit
nicht mehr auf demselben Telefon wie die erste Anmeldung.
- Passkeys, auch die Anmeldung OHNE Benutzernamen. Der Stick merkt sich einen
Passkey selbst und findet ihn allein an der Adresse des Dienstes; Ihre
Passkeys stehen unter dieser Adresse auch im Menü des Sticks.
- Die PIN wird am Gerät eingegeben und verlässt es nie. Geprüft wird sie vom
Sicherheitschip, nicht von der Software.
Was Sie beim Ausprobieren wissen sollten:
- Einmalkennwörter lassen sich auch im Tresor der App aufbewahren. Nur so
bekommen Sie denselben Zugang samt zweitem Faktor auf einen zweiten Stick.
Passkeys gehen diesen Weg NICHT - sie sind an einen Stick gebunden und
müssen bei jedem Dienst für jeden Stick einzeln registriert werden.
- Im Menüpunkt „Info“ zeigt eine zweite Seite Datum und Uhrzeit des Sticks
(mit Runter dorthin blättern). Damit lässt sich ohne PC prüfen, ob die Uhr
richtig geht - davon hängen die Einmalkennwörter ab. Angezeigt wird UTC, in
unserer Zeitzone also ein bis zwei Stunden früher.
- Reagiert der Stick einmal nicht mehr: alle drei Tasten fünf Sekunden halten,
dann startet er neu. Die Zugangsdaten bleiben erhalten.
- BITTE MACHEN SIE EIN BACKUP, bevor Sie ernsthaft etwas hinterlegen. Es gibt
keinen Ersatzschlüssel: Bei vergessener PIN oder einem Defekt sind die
Zugangsdaten endgültig verloren. Der Stick erinnert daran und wird mit der
Zeit hartnäckiger.
- SCHAUEN SIE AUF DAS DISPLAY, während die PC-App arbeitet. Sie bestätigen den
Zugriff einmal am Gerät; danach bleibt er zwei Minuten offen und verlängert
sich, solange die App arbeitet. In dieser Zeit zeigt der Stick durchgehend
an, welcher Eintrag gerade gelesen, geschrieben oder gelöscht wird. Läuft
dort etwas, das Sie nicht angestoßen haben, stimmt etwas nicht.
- Beim Wiederherstellen einer Sicherung steht oben eine Bilanz: wie viele
Konten zurückgekommen sind und wie viele davon ihr Einmalkennwort
mitbekommen haben.
- Manche Dienste verlangen eine Herstellerbescheinigung für
Sicherheitsschlüssel (verbreitet in Unternehmen und Behörden, teils bei
Banken). Die gibt paXCry bewusst nicht ab - sie wäre ein
Wiedererkennungsmerkmal über alle Dienste hinweg. Solche Dienste weisen den
Stick ab.
- paXCry ist ein funktionierender Prototyp, kein unabhängig zertifiziertes
Sicherheitsprodukt. Ausgelieferte Geräte starten nur signierte Firmware
(Secure Boot); eine unabhängige Sicherheitszertifizierung steht noch aus.
Kontakt
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